Synopsis Margarete Steiff

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Margarete Steiff

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Im Mittelpunkt steht das Leben der Appolonia Margarete Steiff. Die Gründerin der Steiff GmbH und Mutter des Teddybären ist durch Kinderlähmung lebenslang behindert. Geboren im Jahre 1847 wächst sie im schwäbischen Dorf Giengen an der Brenz auf. Zu Beginn der Industriellen Revolution ist es üblich, dass Kinder schon früh in der Familie mitarbeiten müssen. Appolonia Margarete kann weder laufen noch ihren rechten Arm normal bewegen. Für die Eltern, die jede Arbeitskraft dringend für ihr bescheidenes Leben benötigen, ist sie schlichtweg eine Last.

Nur Margarete selbst und ihr Bruder Fritz glauben fest daran, dass alles einmal gut werden wird. Mit Intelligenz, Phantasie und Begabungen erreicht Margarete, dass sie allen Widerständen zum Trotz in die Schule gehen und auch Nähen lernen darf. Der geliebte Fritz unterstützt sie dabei, wo er nur kann.

Margarete, inzwischen zur jungen Frau gereift, erfährt von einem Wiener Wunderdoktor. Es gelingt ihr, Geld für die teure Behandlung zu beschaffen. Sie unterzieht sich in Wien einer riskanten und äußerst schmerzhaften Operation. Ein tragischer Fehlschlag - Margarete bleibt gelähmt. Doch der Klinikaufenthalt ist nicht umsonst gewesen. Durch die Fürsorge des behandelnden Arztes hat Margarete die innere Stärke gefunden, ihre Krankheit zu akzeptieren und anzunehmen. Zudem lernt sie auf ihrer Reise den jungen, gutaussehenden Handelsvertreter Julius kennen, in den sie sich später verliebt.

Wieder zu Hause kauft sie Julius eine für damalige Verhältnisse ungemein teure Nähmaschine ab. Ein echtes Wagnis. Sie produziert die ersten Filztiere, die ihr von den Kindern buchstäblich aus den Händen gerissen werden. Privat dagegen erlebt Margarete einen harten Schicksalsschlag.
Der geliebte Julius entscheidet sich, Margaretes beste Freundin Charlotte zu heiraten. Margarete sieht sich am Abgrund und überwirft sich gar mit ihrem Bruder Fritz. Aus Rücksicht zu ihr hat er Julius’ und Charlottes gegenseitige Zuneigung verschwiegen.

Aber Margarete überwindet auch diese schwere Krise. Sie stürzt sich ganz in ihre Arbeit und wird zum größten Unternehmer und Arbeitgeber der Region. Nach dem anfänglichen Boom steht ihr junges Unternehmen vor großen Problemen. Die örtliche Bank verweigert den dringend nötigen Kredit. Die Firma Steiff steht vor dem Aus. Nicht zuletzt für ihre Arbeiterinnen setzt Margarete alles auf eine Karte: Mit dem Teddybär schreibt sie Wirtschaftsgeschichte.